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Was man unter dem Mikroskop sieht · Stereomikroskop

Eine Ameise unter der Stereolupe: was man mit einem Stereomikroskop sieht

Eine Arbeiterin der Schwarzgrauen Wegameise, etwa 4 mm groß, auf dem Objekttisch. Das Stereomikroskop (die Stereolupe) braucht kein Präparat: Man betrachtet das ganze Objekt, plastisch und mit Platz, um es zu bearbeiten.

Wählen Sie Modell und Licht im Bedienfeld.

10×: das ganze Tier

Bei geringer Vergrößerung passt die ganze Ameise ins Bild: Kopf, Thorax und Hinterleib, die sechs Beine und die beiden Fühler.

20×: die Körperteile

Gut zu unterscheiden sind der Kopf, der Thorax mit den Beinen und der Hinterleib, verbunden durch eine schmale Taille mit einer kleinen Schuppe.

40×: der Kopf

Die Fühler mit zwölf Gliedern, das aus Facetten aufgebaute Facettenauge und die gezähnten Mandibeln. Bei dieser Vergrößerung sieht man bereits die Haare.

Der Kopf aus der Nähe

Das erste Glied des Fühlers, der Schaft, misst fast einen Millimeter. Die Mandibeln haben acht oder neun Zähne und das Auge mehr als hundert Facetten.

3D-Ansicht: Mit dem Stereomikroskop sieht man plastisch, aber von oben.

Welches Stereomikroskop brauchen Sie?

Für Insekten, Pflanzen, Mineralien oder Werkstücke sind 10× bis 40× üblich. Mit einem Zoom wechselt man von einer Vergrößerung zur anderen, ohne das Objektiv zu tauschen, und mit Auflicht und Durchlicht lassen sich undurchsichtige und durchsichtige Objekte betrachten.

Welches Mikroskop brauche ich?

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Stereolupe und einem Mikroskop?

Die Stereolupe oder das Stereomikroskop liefert ein plastisches Bild ganzer Objekte bei geringer Vergrößerung (meist von 10× bis 40×). Das biologische Mikroskop blickt durch dünne Proben hindurch und erreicht 400× oder 1000×.

Bei welcher Vergrößerung sieht man eine Ameise gut?

Bei 10× sieht man sie ganz; bei 40× die Details des Kopfes: Fühler, Augen und Mandibeln.

Was sind Auflicht und Durchlicht?

Auflicht beleuchtet von oben und zeigt die Oberfläche; Durchlicht beleuchtet von unten und lässt die Silhouette hervortreten. Viele Stereomikroskope haben beides.

Wie diese Simulation entstanden ist

Das ist kein Foto, sondern ein berechnetes Modell. Vergrößerung, Sehfeld und Auflösung stammen aus dem technischen Datenblatt des jeweiligen Mikroskops; die Maße der Probe aus den unten genannten Quellen.

WasWie es berechnet wirdWas daran Näherung ist
Vergrößerung und SehfeldVergrößerung = Okular × Zoom (bzw. Objektiv). Sehfeld = Sehfeldzahl des Okulars ÷ Zoomvergrößerung.Exakt laut Datenblatt.
Maße der AmeiseArbeiterin von 4,2 mm (3,5–5,0), Kopf 0,9 mm breit (0,61–1,21), Schaft 0,94 mm, Fühler mit 12 Gliedern und Mandibel mit 8–9 Zähnen.Länge der Geißel und der Beine sowie Körperproportionen ohne Quelle: nach Ähnlichkeit gewählt.
Facettenauge110 Facetten.Quelle aus dem Hobbybereich (≈120); AntWiki nennt für die Gattung nur mehr als 100.
HaareAbstehende Haare an Kopf und Schienen sowie dichte weißliche Pubeszenz.Zufällig platziert.
LichtAuflicht, Durchlicht oder beides, je nach Datenblatt des Geräts.Intensitäten nach Augenmaß gewählt.

Quellen

Weitere Proben

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Letscopes-BeraterMikroskope für Schulen